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Honig aus Neuenhagen....

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Wie lange Honig bereits von den Menschen genutzt wird, ist nicht genau bekannt. Sicher ist, dass die Honiggewinnung seit Jahrtausenden eine große Rolle spielt.

 

Honig wird von den Bienen zu deren eigener Versorgung produziert – und vom Menschen seit ewigen Zeiten genutzt. Lange Zeit, bevor Zucker industriell hergestellt werden konnte, war Honig das einzige Süßungsmittel überhaupt. Doch nicht nur als Nahrungsmittel wird Honig schon lange geschätzt, er war begehrtes Handelsgut und sogar von religiöser Bedeutung. Auch Heilkräfte werden ihm nachgesagt und er kommt – auch heute noch – zu verschiedenen medizinischen Zwecken zum Einsatz.

Verwendung von Honig

Ernährung

Honig ist ein beliebtes Nahrungsmittel, sei es als Brotaufstrich oder als Süßungsmittel. Besonders beliebt ist er z.B. in Getränken wie Tee oder zur Zubereitung von Süßspeisen; er kann aber auch zum Verfeinern von deftigen Gerichten verwendet werden.

Honig hat einen geringeren Kaloriengehalt als herkömmlicher Zucker, aber eine stärkere Süßkraft. Verwendet man also Honig zum Süßen, reicht eine geringere Menge aus und gleichzeitig werden Kalorien gespart. Die im Honig enthaltenen Zuckerverbindungen scheinen zudem für den Stoffwechsel weniger belastend zu sein als herkömmlicher Haushaltszucker: Sie führen zu weniger starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels, wodurch z.B. Heißhungerattacken vermindert werden. Das kann vor allem für Menschen mit Übergewicht bzw. mit dem Wunsch, abzunehmen, von Vorteil sein.

Frei von Zucker ist Honig aber nicht, im Gegenteil! Auch wenn er eine mögliche Alternative zu herkömmlichem Zucker darstellt, kann er dennoch nicht völlig bedenkenlos eingesetzt werden. Dies gilt auch dann, wenn es um die Kariesprophylaxe bei Kindern geht: Das heißt, auch mit Honig gesüßte Getränke oder Speisen sollten Kindern nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen.

Wichtig: Kinder unter einem Jahr sollten gar keinen Honig bekommen! Eventuell enthaltene Bakteriensporen oder Pollen können für Babys und Kleinkinder sehr gefährlich sein, da sie von deren Darm noch nicht bekämpft werden können. Die im Honig enthaltenen Pollen können darüber hinaus – wenn auch eher selten – bei Menschen mit Heuschnupfen allergische Reaktionen auslösen.

Medizin

In der Volksheilkunde kommt dem Honig seit jeher große Bedeutung zu, er ist als Hausmittel weit verbreitet und beliebt. Honig wird eine entzündungshemmende, antibiotische und antiallergische Wirkung nachgesagt. Zudem soll Honig auch das Das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System stärken.

Aus pharmakologischer Sicht kann Honig zwar nicht als Heilmittel bezeichnet werden, denn Inhaltsstoffe, wie z.B. bestimmte Enzyme oder Vitamine, sind nachweislich nur in Spuren vorhanden. Dennoch ist der Einsatz von Honig im komplementärmedizinischen Bereich beliebt. Die Anwendung von Bienenprodukten wie Honig, Propolis, Bienenwachs oder Bienengift zu Heilzwecken wird als Apitherapie bezeichnet.

Ein gängiges Einsatzgebiet von Honig ist bei der Versorgung von Wunden. Die Zusammensetzung des Honigs verhindert, dass Krankheitserreger sich darin vermehren können, denn Honig entzieht Bakterien Wasser und bewirkt so, dass sie absterben und schrumpfen. Zudem wurden spezielle Inhaltsstoffe gefunden („Inhibine“), die Krankheitserreger bekämpfen können. Honig auf einer Wunde hat also eine desinfizierende und antibiotische Wirkung, er kann Entzündungen lindern und die Wunde schneller zum Abheilen bringen.

Wichtig: Zur Wundversorgung wird nicht herkömmlicher Speisehonig verwendet, sondern spezieller Wundhonig. Dieser wird eigens für therapeutische Zwecke hergestellt, dabei z.B. sterilisiert und in der Konsistenz etwas angepasst, und ist als Medizinprodukt zugelassen.

Honig kann aufgrund des relativ hohen Fruchtzuckeranteils auch einen abführenden Effekt haben. Dieser wird vor allem bei Kindern mit Verstopfung oft genutzt: Ein bis zwei Löffel Honig können Erleichterung bringen.

Zudem wird Honig eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem nachgesagt. Seit jeher wird er als Hausmittel zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten eingesetzt. In einer kleinen Beobachtungsstudie des Österreichischen Imkerbundes konnte gezeigt werden, dass sich die Anzahl bestimmter Immunzellen (T-Lymphozyten) durch die tägliche Einnahme von Honig etwas erhöhen kann. Zudem gaben die Teilnehmer der Studie an, sich seit der täglichen Einnahme von Honig insgesamt gesünder und fitter und weniger anfällig für Infektionen zu fühlen.

Ob Honig nun tatsächlich eine nachweisbare Wirkung auf das Immunsystem hat, darüber wird viel diskutiert. Fest steht, dass warme Milch mit Honig und Tee mit Honig zu den beliebtesten Maßnahmen gegen Halsschmerzen und Erkältung gehören – egal, ob nun tatsächlich entzündungshemmende Eigenschaften des Honigs dahinterstecken oder ob der Honig durch seine cremige Konsistenz und seinen angenehmen Geschmack das Kratzen im Hals lindert.

 


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